Januar 15, 2008...2:06
DRM is dead. Long live Wasserzeichen.
Nachdem in den letzten Tagen das Ende des Digital Right Managments eingeläutet wurde (und an vielen Orten zu Jubel führte), warnen nun die ersten Analysten vor digitalen Wasserzeichen. Anders als DRM hindert diese Technologie den Konsumenten nicht davor, Kopien zu erstellen. Allerdings werden versteckte Informationen auf den so gekauften Liedern gespeichert, die den Plattenfirmen und eventuellen Staatsanwälten Hinweise über die Geschichte des Songs geben können, sollte dieser in einer Tauschbörse gefunden werden.
Noch gibt es für diese Warnung keine Anzeichen: Warner und EMI haben noch überhaupt keine digitalen Wasserzeichen in Anwendung, während Sony BMG und Universal bis dato nur sogenannte “anonyme” Codizes verwenden, die es nicht erlauben, den User zu identifizieren.
Nichtsdestotrotz gehen Experten davon aus, dass diese neue Technologie bald eingesetzt werden könnte - besonders dann, wenn Druck auf ISPs und Politiker ausgeübt werden soll, um eine Filterung von Netzen zu erreichen. (Quelle: wired.com)

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