Oktober 24, 2007...6:12 Uhr nachmittags

Politik will Musik machen

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Die Große Koalition in der Hauptstadt beschäftigt sich mit Musik. Popmusik, um genau zu sein, denn im Land der Dichter und Denker scheint die Krise der klassischen Musik nicht wirklich ernstgenommen zu werden (die Netrebko wird’s schon richten). Ein Antrag von SPD und CDU im Bundestag sieht vor, dass die Regierung sich mehr für die kulturelle Förderung einsetzen und insbesondere die “integrative Funktion von Popmusik etwa von Hip-Hop” würdigen sollte. Dazu gibt es ein Jahresbudget von jeweils einer Million Euro für die Jahre 2007 und 2008.
Ach ja, die Politik. Das ganze hat einen durchaus gemixten Charme: Etwas Populismus ist sicherlich dabei und wirklich weh tun diese 2 Millionen Euronen einem 200 Milliarden Haushalt auch nicht. Wirklich etwas bringen, etwa einem angeschlagenen 1,x-Milliarden-Markt für CDs, wird das Geld auch nicht und von einer Deutsch-Quote im Radio ist auch schon nicht mehr die Rede (wer braucht die auch noch in Zeiten von Tokio Hotel!?). Business as usual also. (Quelle: sueddeutsche.de - Danke, Johannes!)

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