Oktober 23, 2007...10:46 Uhr vormittags

Mit Total Music die Wertschöpfungskette retten

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Noch ein Gedanke, zu den Zahlen, die ich gestern über den wachsenden Markt der Musikindustrie angeführt hatte. Die Frage, ob man wirklich iPods und mp3-Spieler zum Musikmarkt rechnen möchte, ist sicherlich berechtigt. Ich würde aus folgendem Grund sagen, dass man dem durchaus zustimmen kann:

Wie diese Zahlen zeigen und nahelegen, ist der Musikmarkt in vielen, ja, fast allen Bereich gesund und munter. Auch sieht es so aus, als ob die Musikindustrie sehr wohl im 21. Jahrhundert angekommen und offensichtlich in der Lage ist, die neuen Technologien zu nutzen. Der Ausfall ist einzig und allein die CD. Das ist insofern ein Problem, da Plattenfirmen ja gerade ein Mischungs aus Soft- und Hardware-Unternehmen waren, die nun ihres Trägermediums “beraubt” wurden. IPods und mp3-Spieler sind an diese Stelle getreten - während aber eben nun reine Hardware-Unternehmen wie Apple vom Verkauf derselbigen profitieren.
D.h., dass in der Wertschöpfungskette ein elementares Glied fehlt, das bislang zum Transport der Erlöse diente. Deshalb ist der Idee, über ein neues Erlössystem wie Total Music nachzudenken, eigentlich grundrichtig und völlig legitim. Bleibt abzuwarten, was dabei rauskommt.

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