Oktober 18, 2007...8:17
FORGET RADIOHEAD!!
“In Rainbows”, das neue Radiohead-Album ist erfolgreich: 1,2 Millionen Downloads von der Webseite der Band, 500.000 Downloads über P2P-Börsen. Auf den Zusammenhang zwischen diesen Zahlen will ich eigentlich gar nicht eingehen. Aber mich nervt (NERVT!) dieser Radiohead-Hype langsam, aber sicher.
Ich bin ja grundsätzlich nicht gegen Experimente. Aber was Radiohead nun abgezogen haben, ist schön für sie - einen Durchbruch für die oder die Zerstörung der Plattenindustrie ist dies aber noch lange nicht. Radiohead machen gute Musik. Aber eine PLATTENFIRMA hat Radiohead groß gemacht. Deshalb funktioniert ihre Idee vielleicht noch für Oasis und Jamiroquai. But that’s it. Für den Großteil der Musik, für die Etablierung neuer Künstler ist dieses Modell schlichtweg nicht geeignet. Dass sie nun ihre Popularität so nutzen können, ist nicht verwerflich, aber man sollte sehen, dass sie damit so viel verdient haben, wie sie mit einen Plattendeal vermutlich nicht verdient hätten. Die Jungs WOLLTEN Geld verdienen, sie HABEN einen geschickten, aber mit Sicherheit nicht in dieser Form ständig wiederholbaren Marketing-Zug getätigt und nun HABEN sie auch noch übermäßig viel Geld verdient. End of story.

Leave a Reply