Oktober 15, 2007...10:03

Universal vs. Apple Reloaded

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Zurückhaltend hatte ich letzte Woche auf eine Nachricht von winfuture über einen Musikdienst, den Universal starten möchte, reagiert. Die Story, die anscheinend auf einen Bericht von BusinessWeek basierte, scheint allerdings doch mehr Hand und Fuß zu haben, als ich zunächst angenommen hatte. Allerdings scheint der Schwerpunkt der Idee wirklich auf der “Total Music”-Idee zu liegen.

Folgende Details kommen in dem BusinessWeek-Artikel zur Sprache: Die Musikkonzerne (Universal soll anscheinend mit Sony BMG und Warner bereits im Gespräch sein) möchten einen Abo-Deal mit Hardware-Herstellern abschließen. Diese Hardware-Hersteller müssten einen Betrag von 90 Dollarn entrichten und könnten ihren Kunden dafür ein Handy/mp3-Spieler mit einer Musik-Flatrate anbieten. Die Musikkonzerne würden die 90 Dollar einstreichen, während die Hardware-Hersteller mehr Geräte absetzen könnten. Der Kunde würde bei einem 18-monatigen Vertrag ca. 5 Dollar/Monat zahlen.

Ich halte es ersteinmal für problematisch, dass Apple als “Feind” oder “Gegner” angesehen wird. Apple ist nicht das Problem. Apple hat im Gegenteil viel dazu beigetragen, dass Musik-Downloads ein großer und wachsender Markt sind. Die Strategie, Apple zu schädigen ist dumm. Denn Apple-User sind mittlerweile so auf den Computerhersteller fixiert, dass eine Strategie MIT Apple meiner Ansicht nach viel mehr Aussicht auf Erfolg hätte. Würde dieser Abo-Dienst für alle iPod-User funktionieren (ich denke, davon ist bei der gegenwärtigen Entwicklung nicht auszugehen), hätte er ein viel größere Chance, als nur Zune- oder Creative-Nutzer anzusprechen.

Nichtsdestotrotz finde ich, dass dieser Ansatz nicht unattraktiv klingt. Für den Kunden wären die Kosten überschaubar und der Nutzen von hoher Bequemlichkeit. Gute Argumente für den Service. Spannend, was bei dieser Idee herauskommt. (Quelle: businessweek.de)

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