Oktober 11, 2007...3:26 Uhr nachmittags

Gesucht: Download-Zaubertrank.

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Es gibt diese Szene im ersten Asterix-Heft: Miraculix soll dem römischen Zenturion den Zaubertrank brauen. Doch statt des Zaubertranks gibt er ihm Haarwuchsmittel. Bevor der Römer das allerdings herausfindet, versucht er den Beweis für seine Stärke zu erbringen: Er geht zu einem Baum, versucht diesen hochzuheben, geht zu einem Felsbrocken, versucht es bei dem, einen kleineren Felsbrocken usw. Nie gelingt es ihm. Schließlich kommt er bei einem Stein an und hebt ihn voller Freude auf - bis er bemerkt, dass er einen gewöhnlichen Stein in die Luft gehalten hat.

Media Control hat die Daten für Downloads aus dem letzten Quartal veröffentlicht und die Musikbranche hebt ein Steinchen in die Höhe und jubelt: Boom, Sensation, Wahnsinn. Der Downloadmarkt ist um knapp 37 Prozent gestiegen. Wenn das so weitergeht, dann - Vorsicht, Steinchen im Anmarsch - könnte man in diesem Jahr noch die 35 Millionen-Song-Grenze überschreiten. Das sind, geht man von 99 Cent/Song aus,  etwa 35 Millionen Euro (etwas mehr, wenn man mobile Downloads miteinbezieht). Nun: Das ist erfreulich, aber bestimmt kein Grund zum Luftholen und Zurücklehnen. Denn das Ende des Branchenwandels ist damit bestimmt noch nicht in Sicht, der Downloadmarkt noch immer viel zu schwach, als dass er den physischen Markt (Volumen in Deutschland: 1,6 Milliarden!) ersetzen könnte. Und das wird er wohl auch bleiben… (Quelle: presseportal.de)

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