Oktober 9, 2007...5:57 Uhr nachmittags

It’s the end of the world as we know it…

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Schön spannend geht es weiter. Denn der Zerfallsprozess der bestehenden Strukturen gewinnt noch mehr Dynamik durch die Ankündigung der Rockgruppe Nine Inch Nails, nach dem Auslaufen ihres Künstlervertrags bei Interscope (Universal), nun ohne jegliche Plattenfirma-Bindung ihre Karriere weiter verfolgen zu wollen. Diese scheinen, wenn das bei den großen Acts so weiter geht, bloße Rechteverwalter zu werden. Möglicherweise nur noch ihres bereits bestehenden Katalogs. Die Künstler jedenfalls scheinen nicht mehr gewillt zu sein, sich in die gefühlten Zwänge einer Plattenfirma zu begeben.

Was mir allerdings bei dieser ganzen Entwicklung noch fehlt, ist eine Antwort auf die Frage, wie junge Künstler gefördert werden sollen. Wie Bands, die noch nicht die Etablierung und die Fanbasis von Acts wie die Nine Inch Nails haben, zu solch einer Öffentlichkeit kommen. Die Strukturen (im Internet) bestehen. Aber wie kann man sie nutzen? Offensichtlich sind wir in einer Umbruchsphase. Der durch die Loslösung der Bands erzielte Zustand ist möglicherweise nicht von dauerhafter Natur. Aber wo gibt es die neuen Geschäftsmodelle? Gerade für Labels. Noch sehe ich keine erfolgsversprechenden Ideen am Horizont. (Quelle: musikmarkt.de)

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